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Österreichs Handball Männer-Nationalteam, das Look&Feel seit 2007 medial betreut, hat mit der erfolgreichen Qualifikation für die EM 2014 in Dänemark österreichische Sportgeschichte geschrieben: keiner anderen olympischen Ballsportart ist es seit Jahrzehnten gelungen, sich für eine EM-Endrunde aus sportlicher Sicht zu qualifizieren. Lool&Feel gratuliert zum historischen Erfolg!

ÖHB-News vom 16.06.2013

ÖSTERREICH BEI DER EM 2014 DABEI Österreichs Männer Handball Nationalteam macht das Unmögliche wahr und qualifiziert sich zum allerersten Mal auf sportlicher Ebene für eine EM-Endrunde: die Österreicher besiegen Russland in Innsbruck 30:25 und belegen in der Gruppe Platz 2. Russland macht den Österreichern in der Tiroler Wasserkraft Arena zu Beginn das Leben schwer, kann bis zur 6. Minuten mit 4:1 in Führung gehen, doch dann findet die österreichische Mannschaft ins Spiel. Ein Ruck geht durch die Mannschaft, als man erfährt, dass durch die Niederlage Sloweniens die EM-Teilnahme fix ist: nach 17 Minuten gleicht Robert Weber zum 6:6 aus, kurze Zeit später sorgt Raul Santos für die erste österreichische Führung in diesem Spiel. Im Tor sorgt Nikola Marinovic mit Glanzparaden für zusätzliche Motivation bei den Österreichern, kurz vor der Pause stellt Raul Santos auf 12:10, Österreich geht nach anfänglichen Schwierigkeiten mit einem 12:12 in die Kabine. In Halbzeit zwei zünden die Österreicher, beflügelt von der fixen Qualifikation, den Turbo gegen die Großmacht Russland: Nikola Marinovic wird inklusive super Deckung wieder einmal zur Mauer, raubt dem russischen Angriff den letzten Nerv, im Gegenstoß verwandeln die Österreicher am Fließband, bis zur 37. Minute baut Österreich den Vorsprung auf plus vier aus, Markus Kolar trifft zum 19:15. Selbst eine minus-zwei-Unterzahl übersteht man, liegt zehn Minuten vor dem Ende immer noch mit plus vier, 24:20 in Front. Die Schlussphase wird zur Galavorstellung der Österreicher: fünf Minuten vor dem Ende liegt Österreich gegen Russland weiter mit plus fünf, 27:22, in Front. Die letzten Minuten hält die österreichischen Spieler bereits nichts mehr auf der Bank: Ziura, Schlinger und Kollegen bejubeln das letzte Tor von Conny Wilczynski. Österreich schlägt Russland 30:25 und qualifiziert sich als Gruppenzweiter zum ersten Mal aus eigener Kraft für die EM-Endrunde. Teamchef Patrekur Jóhannesson: “Ich bin so stolz auf diese Mannschaft. Was wir hier erreicht haben, ist unglaublich. Die Mannschaft hat heute ein tolles Spiel geliefert und ich freue mich extrem auf die Europameisterschaft. Das ist einfach der Lohn für die viele Arbeit, die die Mannschaft, das Umfeld und der Verband seit 2011 geleistet hat. Danke an alle – jetzt dürfen wir uns zwei Wochen freuen und dann geht die Vorbereitung auf die EM los.” Robert Weber: “Es ist unpackbar! Wir haben nach einer Viertelstunde gewusst, dass wir´s geschafft haben und trotzdem die Konzentration bewahrt. Wir haben hier fast die Russen noch aus der Quali geschossen, das ist schon unglaublich. Mega!” Conny Wilczynski: “Das ist ein historischer Erfolg und ein unglaublich geiles Gefühl. Eigentlich schade, dass wir Routiniers auf so einen Moment 13 Jahre warten mussten.”